Contenu actualisé le 29.02.2016

Circular Economy – Komm mir paken et un. ELO!

Mon entreprise Publié le 27 mai 2016 , par Chambre des Metiers Retour
Economie circulaire CDM1

Auf der Veranstaltung „Circular Economy – ein zukunftsweisendes Konzept für die Betriebe des Handwerks!“ der Handwerkskammer, des Ministeriums für nachhaltige Entwicklung und Infrastrukturen, des Wirtschaftsministeriums und Luxinnovation wurde das Konzept der Kreislaufwirtschaft vorgestellt. Darunter versteht man ein innovationsförderndes Wirtschaftsmodell, das versucht wirtschaftliches Wachstum zunehmend vom Verbrauch natürlicher Rohstoffe abzukoppeln und die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen nachhaltig zu steigern.

Camille Gira, Staatssekretär für nachhaltige Entwicklung und Infrastrukturen, betonte, dass die Umstellung von der linearen zur zirkulären Wirtschaft die größte Herausforderung des 21. Jahrhunderts darstelle. Nur die Unternehmen, die diesen Umstieg in den nächsten 20 bis 30 Jahren bewältigen, werden auf Dauer fortbestehen können.

Für Luxemburg sei eine strategische Ausrichtung nach dem Circular Economy Prinzip wichtig, um von Materialimporten aus dem Ausland unabhängig zu bleiben, erklärte Christian Tock aus dem Wirtschaftsministerium. Dazu ist gerade auch die Mitarbeit der Handwerksbetriebe nötig, die das Konzept effektiv in die Praxis umsetzen. In Luxemburg existieren bereits eine Reihe erfolgreicher Initiativen, wie die Broschüre “Circular Economy” der SuperDrecksKëscht illustriert.

Als direkte Einstiegshilfe für kleine und mittlere Handwerksbetriebe stellte das EcoInnovation Cluster von Luxinnovation sein neues Programm „Fit for Circularity“ vor. Dieses soll luxemburgischen KMU den Übergang zum zirkulären Wirtschaften erleichtern und ihnen durch die Diagnose eines Experten für Circular Economy fundierte Entscheidungsgrundlagen liefern.

Die beiden Firmen Chaux de Contern und Peintures Robin berichteten anschließend von ihren Nachhaltigkeitsinitiativen und ihren Erfahrungen. Beide haben bereits mehrere Projekte umgesetzt und sehen weiteres Potential für die Zukunft.

Am Ende waren sich alle einig: Die Kreislauwirtschaft ermöglicht es, wirtschaftliches Wachstum beizubehalten und gleichzeitig den Materialverbrauch zu verringern sowie Rohstoffverluste und Abfälle auf ein absolutes Minimum reduzieren.


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