Vereinbarung zwischen Luxemburg und Rheinland-Pfalz: Rahmenvereinbarung über grenzüberschreitende Berufsausbildung in der Großregion

Mon entreprise Publié le 12 mars 2018 Retour
Apprentissage transfrontalier 12032018

Mit der Unterzeichnung der bilateralen Vereinbarung bestatigen Luxemburg und Rheinland-Pfalz die gute Zusammenarbeit beider Länder auf dem Gebiet der grenzüberschreitenden Berufsbildung und verpflichten sich, diese zu vertiefen. Beide Länder leisten so einen Beitrag zur Förderung der Attraktivitat der dualen Ausbildung und tragen zur weiteren Integration des grenzüberschreitenden Arbeitsmarktes in der Großregion bei.

Die grenzüberschreitende Berufsausbildung eröffnet Bildungschancen und Berufsperspektiven und dient gleichzeitig der Fachkraftesicherung der Unternehmen. Sie ermöglicht es Auszubildenden, den praktischen Tell ihrer Ausbildung unter Lehrvertrag in einem Land und die schulische Ausbildung im jeweils anderen Land zu absolvieren. Zurzeit nehmen rund 200 Auszubildende diese Möglichkeit wahr.


Die am 12. März unterzeichnete Vereinbarung konkretisiert die Umsetzung der Rahmenvereinbarung vom 5. November 2014 über grenzüberschreitende Berufsbildung in der Großregion . Mit dieser hatten sich der Gipfel der Großregion und die zustandigen Berufskammern verpflichtet, die grenzüberschreitende Berufsausbildung und berufliche Weiterbildung zu fördern und die beruflichen Perspektiven von arbeitslosen und geringqualifizierten Personen, insbesondere Jugendlichen, zu fördern.


Die verbindende Sprache, ein ähnliches duales Ausbildungssystem, ein regelmäßiger Austausch auf Regierungs- und Fachebene, sowie die bewährte Zusammenarbeit der Berufskammern sind dabei die Grundlage für das gemeinsame Engagement beider Länder.

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