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10 Jahre Enoprimes: Mehr Möglichkeiten zur Beschleunigung der Energiewende bei Unternehmen

10 Jahre Enoprimes: Mehr Möglichkeiten zur Beschleunigung der Energiewende bei Unternehmen

Angesichts steigender Energiekosten und wachsender Anforderungen  umweltbedingter Auflagen / zur Reduzierung des Umweltimpaktes investieren immer mehr Unternehmen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Energieeffizienz.


In Luxemburg ist das Programm „enoprimes“ neben den staatlichen Förderprogrammen einer der wichtigsten privatwirtschaftlichen finanziellen Fördermechanismen, der es Unternehmen ermöglicht, ihren Energieverbrauch zu senken und gleichzeitig ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Im Jahr 2026 wird dieses Programm dank mehrerer Sondermaßnahmen zur Förderung von Investitionen durch Unternehmen noch attraktiver.

Ein Programm im Dienste der Energieeffizienz

Das Programm „enoprimes“ unterstützt Unternehmen bei der Umsetzung von Projekten, die Energieeinsparungen ermöglichen. Ob es beispielsweise um die Modernisierung von Anlagen, die Verbesserung der Gebäudedämmung, die Optimierung gewerblicher oder industrieller Prozesse oder die Installation von Wärmerückgewinnungssystemen geht – die getätigten Investitionen können mit erheblichen finanziellen Fördermitteln unterstützt werden und noch dazu mit bestehenden staatlichen Programmen kombiniert werden. Das nachfolgende Schema zeigt das Förderspektrum des Programms:

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Damit wird ein doppeltes Ziel verfolgt: den Energieverbrauch der Unternehmen zu senken und gleichzeitig einen Beitrag zu den nationalen Zielen der Energiewende und der Reduzierung der Treibhausgasemissionen zu leisten. In einem Umfeld, in dem die Eindämmung der Energiekosten zu einem strategischen Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen wird, stellen diese Fördermittel einen besonders interessanten Hebel insbesondere für KMU dar.

Eine Sonderaktion für KMU: Verdoppelte Prämien

Um die Umsetzung von Energieeffizienzprojekten zu beschleunigen, bietet enoprimes derzeit eine Sonderaktion für KMU an. Diese Maßnahme sieht eine Verdopplung der Prämien für zahlreiche Investitionen zur Senkung des Energieverbrauchs vor.

Diese Initiative betrifft ein breites Spektrum vom Maßnahmen, die durch Handwerksbetriebe erbracht werden und somit von einer verstärkten finanziellen Unterstützung für ihre Projekte profitieren können.

Zu den förderfähigen Investitionen zählen insbesondere:

  • die Verbesserung der Gebäudedämmung;
  • den Austausch von Beleuchtungssystemen durch leistungsstarke LED-Lösungen;
  • Wärmerückgewinnung;
  • die Modernisierung von Produktionsanlagen;
  • Systeme zur Energieoptimierung und -regelung;
  • weitere Maßnahmen zur messbaren Senkung des Energieverbrauchs.

Dank dieser Sondermaßnahme können Unternehmen die Amortisationszeit von Effizienzmaβnahmen verkürzen und so die Rentabilität ihrer Projekte zur Energiewende verbessern und somit u.a. einen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens leisten.

Ein Sonderbonus für Wärmepumpen

Zu den attraktivsten Maßnahmen gehört auch ein spezieller Bonus für KMU, die eine Wärmepumpe installieren. Zusätzlich zu den klassischen Prämien wird den förderfähigen Unternehmen, die eine solche Investition tätigen, ein Pauschalbetrag von 7.500 Euro gewährt.

Diese außerordentliche Förderung ist bis zum 31. Dezember 2026 verfügbar. Sie zielt darauf ab, den schrittweisen Ausstieg aus Heizsystemen, die fossile Energieträger nutzen, zugunsten effizienterer und CO₂-ärmerer Technologien zu fördern.

Für viele KMU stellt die Installation einer Wärmepumpe eine effiziente Lösung dar, um die Heizkosten nachhaltig zu senken und gleichzeitig den aktuellen ökologischen Herausforderungen gerecht zu werden und so den Wechsel von fossilen Brennstoffen zu umweltfreundlichen, effizienteren Heizlösungen zu meistern (Anmerkung: in Kombination beispielsweise mit einer Photovoltaik-Anlage verbessert sich die Umweltbilanz noch weiter). Der gewährte Bonus ermöglicht es, die Anfangsinvestition erheblich zu senken und diese Technologie noch zugänglicher zu machen.

Konkrete Beispiele für finanzielle Unterstützung

Die im Rahmen der Sondermaßnahmen gewährten Beträge verdeutlichen den Nutzen des Programms für KMU.

Im Bäckereisektor kann beispielsweise der Austausch eines Gasofens durch ein leistungsstarkes Elektromodell jährlich Energieeinsparungen von etwa 190 MWh erzielen. Bei einer Investition von ca, 40.000 Euro kann das Unternehmen Prämien in Höhe von fast 9.500 Euro erhalten.

Diese Umsetzungsbeispiel zeigt, dass die Fördermittel nicht nur großen Unternehmen vorbehalten sind. Gezielte Verbesserungen, die manchmal relativ einfach umzusetzen sind, können bereits erhebliche Energieeinsparungen bewirken und mit einer beträchtlichen finanziellen Unterstützung gefördert werden.

Eine Sonderaktion zum 10-jährigen Jubiläum von enoprimes

Im Jahr 2026 feiert „enoprimes“ zudem sein zehnjähriges Jubiläum mit einer ergänzenden Sonderaktion. Für bestimmte Anträge, die zwischen dem 1. Juli und dem 31. Dezember 2026 gestellt werden, werden Sonderprämien angeboten.

Bei bestimmten Projekten mit Investitionen, die zu Energieeinsparungen von weniger als 1.500 MWh führen, steigt der Förderbetrag von 25 €/MWh auf 35 €/MWh eingesparter Energie, was einer Erhöhung um 10 €/MWh gegenüber der üblichen Tarifstruktur entspricht.

Projekte, die Energieeinsparungen von mehr als 500 MWh erzielen, können zudem von einem zusätzlichen Bonus in Form von „Gutscheinen“ profitieren. Je nach Art des Projekts kommen zusätzliche 10 % zur bereits im Programm vorgesehenen Gesamtfinanzierung hinzu.

Allerdings gelten bestimmte Bedingungen. Diese Boni gelten ausschließlich für Anträge, die innerhalb des festgelegten Zeitraums gestellt werden, und sind nicht mit bestimmten bereits vergünstigten Tarifstrukturen kumulierbar, insbesondere nicht mit denen für KMU oder für bestimmte Branchen wie den Verkehrssektor.

Individuelle Begleitung in jeder Phase

Über die finanzielle Unterstützung hinaus liegt einer der Hauptvorteile des Programms in der den Unternehmen angebotenen Begleitung. KMU können auf das Fachwissen eines Netzwerks spezialisierter Partner sowie auf engagierte Berater zurückgreifen, die sie während des gesamten Projekts unterstützen.

Diese Begleitung umfasst insbesondere:

  • die Ermittlung von Energieeffizienzmaßnahmen, die auf die Bedürfnisse des Unternehmens zugeschnitten sind;
  • die Schätzung der Förderbeträge mithilfe eines Online-Simulators;
  • die Erstellung der Antragsunterlagen;
  • die Begleitung des Antrags bis zur tatsächlichen Auszahlung der Fördermittel.

Dieser Ansatz erleichtert den Zugang zu Finanzmitteln erheblich und ermöglicht es KMU, sich auf ihre Kerngeschäfte zu konzentrieren und gleichzeitig von technischer und administrativer Unterstützung zu profitieren. Im Rahmen von „Sustainable Handwierk“ können Unternehmen zudem von der Beratung der Chambre des Métiers zu diesen Themen profitieren.

Ein weiterer wichtiger Förderbaustein des Programms ist die Förderung eines systematischen Energiemanagements, Energiemonitorings oder der Installation von Leittechnik in Unternehmen. Es existieren darüber hinaus beispielsweise auch staatliche Programme, die eine 360°-Analyse der energetischen Situation im Unternehmen bspw. im Rahmen von Energieaudits fördern.

Ein strategischer Hebel für die Wettbewerbsfähigkeit

Zwischen den verdoppelten Prämien, dem Bonus von 7.500 Euro für Wärmepumpen, den Sonderbeihilfen anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Programms und der individuellen Betreuung verfügen Unternehmen heute insbesondere in Verbindung mit bestehenden staatlichen Beihilfen über besonders günstige Bedingungen, um in ihre Energieeffizienz zu investieren.

Über die unmittelbaren finanziellen Einsparungen hinaus tragen diese Investitionen dazu bei, die Widerstandsfähigkeit der Unternehmen gegenüber schwankenden Energiekosten zu stärken, ihren ökologischen Fußabdruck zu verringern und ihr Image bei Kunden und Partnern zu verbessern.

Um mehr zu erfahren und einen Termin mit einem enoprimes-Berater zu vereinbaren:
Sonderaktionen – enoprimes oder auch Kontakt bzw. einen Termin mit den Beratern der Handwerkskammer unter Cette adresse e-mail est protégée contre les robots spammeurs. Vous devez activer le JavaScript pour la visualiser. anfragen.