„Das Lager und die Logistik sind ein Kernbestandteil fast aller Betriebe“

Mon entreprise Publié le 21.11.2018
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Am 20. November 2018 fand in der Chambre des Métiers unter dem Motto „digitale Lagerverwaltung“ die letzte Veranstaltung des Jahres der Workshop-Reihe „Digital durchstarten“ statt. Gleich mehrere Referenten gaben hier Einblick in ihr digital geführtes Lager und stellten Potenziale und Hürden bei der Umsetzung vor.


„Das Lager und die Logistik sind ein Kernbestandteil fast aller Betriebe, egal ob Produktionsbetrieb, Handwerksbetrieb, Servicebetrieb oder nur Handel, deswegen macht die Digitalisierung dieses Prozesses wahrscheinlich in ganz vielen Betrieben Sinn“, meinte Herr Mertes von TrAxxion S.à r.l. zu Beginn der Veranstaltung. Zudem trägt es einen großen Teil zur strategischen Ausrichtung des Betriebes bei. Die digitale Lagerverwaltung kann Unternehmen helfen Zeit und Ressourcen zu sparen, Produktionszyklen zu kürzen, Fehler zu vermeiden und effektiver auf Kundenanfragen einzugehen. Bei der Einführung eines digitalen Lagers, ist es besonders wichtig sicherzustellen, dass Ideen und Wünsche klar definiert werden. Oft werden Kundenwünsche falsch interpretiert und somit stimmt das Resultat nicht mit der ursprünglichen Idee überein. Herr Dr. Classen von Inteclux Software Engineering S.A. fügte noch hinzu: „Bevor Sie Ihr Projekt starten, sollten Sie sich fragen, was Sie eines Tages mit dem Programm machen wollen und ob das Programm Ihnen das alles bieten kann“. Das Programm sollte dann nicht nur dazu dienen das Lager zu befüllen, sondern auch die Preisliste enthalten, genutzt werden um Angebote und Verkäufe zu machen und die Kasse zu verwalten.

„Im Rahmen des Programmes Fit4Innovation, haben wir festgestellt, dass mein Lagerbestand viel zu hoch war und dass das Geld was mir an anderen Stellen fehlte im Lager lag“, erklärte Herr Antony von Emil Antony S.à r.l. Als der Lagerist des Betriebes in Rente ging, ergriff Herr Antony die Gelegenheit und stellte einen gelernten Lageristen ein. Auch wenn dieser weder das Material noch das Handwerk kannte, wusste er genau wie das Lager optimal ausgerichtet sein musste. „Da wir ein kleines Unternehmen sind, war es für uns auch wichtig, dass unser Lagerist noch einen weiteren Mitarbeiter ausbildete, dass dieser bei Abwesenheit des Lageristen einspringen kann und die Arbeit wie gewohnt weiterlaufen kann. Heute hat nur noch der Lagerist Zugang zum Lager, denn nur so kann es funktionieren“. Dies steigert auch die Zufriedenheit der Arbeiter, da diese nicht mehr selbst ihr Material zusammensuchen müssen und so früher Feierabend machen können. Die Firma hatte in ihrem Verwaltungsprogramm schon ein Lagerverwaltungsmodul enthalten und musste somit kein neues Programm erwerben. 

„Ich habe nicht nur ein Lagersystem, sondern ein Managementsystem, das mir nicht nur viel Arbeit abnimmt, sondern wodurch ich auch viel Zeit spare.“, erläutert Frau Marekwica und meinte zusätzlich, „wenn ich jetzt zurückblicke hätte ich schon gerne das System in 2011 nur für mich gehabt“. Das Lager ist ein Teil davon und erlaubt ihr immer den aktuellsten Lagerbestand zu haben und Statistiken einzusehen. Anhand der Statistiken kann festgestellt werden, welche Produkte gut laufen, wie die Verkäufe das Jahr über variieren und wieviel die einzelnen Mitarbeiter verkaufen. Das Ressourcensystem im Lager spielt auch eine große Rolle. Es erlaubt ihr, Räume und Geräte zu verwalten. Wird ein bestimmtes Gerät für einen Termin benötigt, kann sie direkt sehen, ob das Gerät noch verfügbar ist oder ob der Termin für einen anderen Zeitpunkt festlegt werden muss. Letztlich kann die Lagerverwaltung dank des Programmes auch ohne Frau Marekwicas Anwesenheit gemacht werden.

Herr Schuler von Entreprise Serge Bressaglia S.à r.l. benutzt ein Ressourcenverwaltungsprogramm. „Wir haben über 300 Ressourcen, vom Lasermessgerät bis zur Kette in das Programm eingefügt“. Über eine Onlineplattform werden alle Ressourcen, die mit einem Barcode versehen sind, verwaltet. Der Lagerist hat eine App auf seinem Smartphone, mit der er die Daten erfassen kann. Dies erlaubt es ihm zu sehen, welcher Mitarbeiter das Material gerade hat und auf welcher Baustelle es genutzt wird. Hierdurch werden die Arbeiter in die Verantwortung gezogen und der Lagerist weiß immer, wo sich das Material gerade befindet. Das Programm versendet außerdem Erinnerungen, wenn Materialkontrollen fällig werden.

Abschließend hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich untereinander über ihre Erfahrungen und Ideen auszutauschen.

 

Personne de contact
Carmen Kieffer (Cette adresse e-mail est protégée contre les robots spammeurs. Vous devez activer le JavaScript pour la visualiser., 42 67 67 306)
Yann Hellers (Cette adresse e-mail est protégée contre les robots spammeurs. Vous devez activer le JavaScript pour la visualiser., 42 67 67 305)

 

Pour plus d’informations
Die Anmeldungen für die Onlinekonferenz, die am 4. Dezember 2018 zum Thema „Trouver des clients grâce à Internet!“ stattfindet, sind auch schon offen.

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