Smartphone-Applikationen können den Berufsalltag um ein Vielfaches vereinfachen

Mon entreprise Publié le 12.03.2020

eHandwierk Workshop: Smartphone-Applikationen - ein echter Alltagshelfer

cdm

Am 11. März 2020 fand im Cube 521 in Marnach unter dem Motto „Smartphone-Applikationen – ein echter Alltagshelfer“ eine weitere Veranstaltung der Workshop-Reihe „Digital durchstarten“ statt. Gleich mehrere Referenten gaben hier Einblick, wie Smartphone-Applikationen den Berufsalltag erleichtern können.

„Die Kosten, die jährlich im luxemburgischen Baugewerke durch Qualitätsprobleme und Ineffizienz entstehen, betragen 1,5 Milliarden Euro und stellen 10-15% des Umsatzes dar“, erklärte Herr Wagener von Ficos S.A. zu Beginn der Veranstaltung. Diese Ineffizienz entsteht oft durch eine Fragmentierung der Prozesse, die dazu führt, dass Daten mehrmals erfasst werden müssen. Smartphone-Applikationen können eine Lösung zu diesem Problem bieten. Die mobilen Anwendungen ermöglichen es Unternehmen nicht nur von der Baustelle aus auf alle Daten zuzugreifen und diese zu aktualisieren, sondern auch die Datenerfassung zu reduzieren, Interventionsberichte auszufüllen und Arbeitszeiten zu erfassen. Beim Kauf einer Smartphone-Applikation sollten Unternehmen darauf achten, dass diese auch ohne Internetzugang funktioniert und eine Schnittstelle zum Verwaltungsprogramm sowie der Buchhaltung besteht.

Herr Hoffmann von Skycom S.à r.l. erklärt den Einsatz von Smartphone-Applikationen bei Nettoservice S.à r.l. Sie werden einerseits genutzt, um Fahrzeuge zu orten – so kann das Unternehmen die Planung optimieren und bei Notfällen direkt den dem Einsatzort am nächsten Wagen zum Kunden schicken. Außerdem können so auch Probleme identifiziert werden, indem festgestellt wird ob sich ein Wagen länger als geplant am Einsatzort befindet. Somit wird die Reaktionszeit des Unternehmens verbessert. Andererseits nutzt Nettoservice auch eine App um die Reinigungszeiten der Tramstationen zu dokumentieren.

„Durch häufig fehlende oder falsche Informationen kamen wir auf die Idee, unsere eigene App zu entwickeln“, berichten Herr Treinen und Herr Felten von Luxforge S.à r.l. Dem Unternehmen war es wichtig eine App zu entwickeln, die benutzerfreundlich und transparent ist. Zudem sollten die Informationen zentral gespeichert werden. Nach Rücksprache mit allen Mitarbeitern wurde entschieden, eine App zur Vereinfachung des Lagerempfangs zu entwickeln. Diese erlaubt es den Mitarbeitern, gelieferte Ware noch vor dem Abladen auf Vollständigkeit und Richtigkeit zu kontrollieren und gegebenenfalls Mängel direkt zu dokumentieren und zu kommunizieren. „Wo früher unsere Mitarbeiter noch über 12 km pro Tag gelaufen sind, sind es jetzt nur noch zwischen 5 und 6 km. Dies ist eine Verkürzung des Laufweges von 50%. Zudem wird dadurch, dass vor Arbeitsbeginn sichergestellt wird, dass alle Waren komplett sind, der Projektablauf beschleunigt, die Auslastung der Produktion verbessert und die Planung exakter.“ Zusätzlich hat das Unternehmen auch noch eine App zur Zeiterfassung entwickelt.

 

Abschließend hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich untereinander über ihre Erfahrungen und Ideen auszutauschen.

Weitere Informationen
Die Anmeldungen für unseren nächsten Workshop zum Thema „Vom Rechnungsstapel zum leeren Schreibtisch“, der am 9. Juni 2020 stattfindet sind auch schon offen.

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