Soziale Medien – auch für Betriebe ein interessantes Kommunikationsmittel

Mon entreprise Publié le 26.04.2019
Workshop: Facebook, Instagram, Snapchat und Co. - durch spannende Beiträge neue Kunden erreichen

Am 23. April 2019 fand in der Chambre des Métiers unter dem Motto „Facebook, Instagram, Snapchat und Co. – durch spannende Beiträge neue Kunden erreichen“ eine weitere Veranstaltung der Workshop-Reihe „Digital durchstarten“ statt. Gleich mehrere Referenten gaben hier Einblick in die Potenziale sozialer Medien und in der Kundenbindung, Arbeitersuche und dem Verkauf.

„Das Mobiltelefon ist die Fernbedienung unserer Gesellschaft geworden und Facebook und Instagram sind die erfolgreichsten Kanäle auf diesem Medium“, meinte Herr Henschen von Parcours zu Beginn der Veranstaltung. Auch in Luxemburg ist das nicht anders. Luxemburg zählt 370,000 Social Media Nutzer. Deswegen bieten die sozialen Medien Unternehmen die Möglichkeit sich der Gesellschaft vorzustellen indem sie ihre Produkte oder Leistungen präsentieren, Stellenangebote publizieren oder einen Blick hinter die Kulissen gewähren. Hierbei ist es immer wichtig Mehrwert zu bieten, mit anderen Nutzern oder potenziellen Kunden zu interagieren und regelmäßig aktiv zu sein.

Der Gestaltungshandwerker Kutten Alain S.à r.l. ist schon seit 2012 auf Facebook aktiv und hat heute mehr als 4,500 Follower. Herr Kutten veröffentlicht alle seine Beiträge mit einem dreisprachigen Text, so dass möglichst viele Leute sich davon angesprochen fühlen. „Wenn Facebook morgen schließen würde und wir nicht mehr die Möglichkeit hätten, unser Unternehmen und unsere Arbeit auf dieser Plattform zu präsentieren, würden wir 50 Prozent unseres Umsatzes verlieren.“, erläuterte er. Facebook erlaubt es ihm, durch den Einsatz eines relativ niedrigen Geldbetrags eine große Anzahl an potenziellen Kunden zu erreichen und ist somit ein wichtiges Kommunikationsmittel für das Unternehmen geworden.

„Vor einigen Jahren hatten wir Probleme neue Mitarbeiter zu finden, da sich fast niemand mehr auf unsere traditionellen Stellenanzeigen bewarb. Daraufhin habe ich mir überlegt, wo wir potenzielle Mitarbeiter erreichen könnten und bin schnell zur Schlussfolgerung gekommen, dass wir an der falschen Stelle suchen. Deswegen haben wir unsere Suche auf Facebook ausgeweitet.“, erklärte Herr Roemen von Carrosserie Roemen S.à r.l. zu Beginn seines Vortrags. Als der Erfolg durch konventionelle Beiträge und Jobanzeigen nachließ, entschied sich Herr Roemen dazu, ein kurzes Video zu drehen, in dem er sein Unternehmen und die freie Stelle vorstellte. Nach einer Woche kamen die ersten Bewerbungen. Zum Erstaunen des Geschäftsführers meldeten sich potenzielle Kandidaten nicht nur auf die im Video vorgestellte Stelle, sondern auch auf andere freie Stellen im Unternehmen, da das Video die Aufmerksamkeit der Arbeitssuchenden auf sich zog und diese so auf seine Internetseite lockte.

Herr Kessler von Bijan’s Concrete S.à r.l.-S setzt hingegen eher auf Instagram. Hier veröffentlicht er regelmäßig Fotos und Videos seiner Produkte und deren Herstellung. Da er keinen Ausstellungsraum besitzt, um seine Produkte potenziellen Kunden vorzustellen, ermöglicht die Plattform es ihm diese einer breiten Masse zu präsentieren und so Kundenaufträge zu erhalten. Da Herr Kessler mehrere Produkte im Angebot hat, hat er sich auch dazu entschlossen, mehrerer Instagramprofile zu erstellen. Dies ermöglicht es Kunden sich für das Produkt ihres Interesses zu abonnieren, so dass beispielsweise Kunden, die an Betonobjekten interessiert sind, keine Kleidungsstücke angezeigt bekommen.

Abschließend hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich untereinander über ihre Erfahrungen und Ideen auszutauschen.

 

Weitere Informationen

Die Anmeldungen für unseren nächsten Workshop, der am 22. Mai 2019 zum Thema „Digitalisierung im Baugewerbe“ im Cube 521 in Marnach stattfindet, sind auch schon offen.

 

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