Das am 8. Dezember 2025 verabschiedete Gesetz zur Verlängerung des Förderprogramms für Umwelt- und Klimaschutz ist ein wichtiger Meilenstein in der luxemburgischen Umwelt- und Klimapolitik. Es stärkt und modernisiert die bestehende Förderregelung und ändert gleichzeitig die Gesetze vom 20. Juli 2017 über regionale Investitionsbeihilfen sowie vom 15. Juli 2022 über das System für den Handel mit Treibhausgasemissionszertifikaten für den Zeitraum 2021–2030.
Dieses neue Instrument steht in vollem Einklang mit den nationalen Klimazielen. Sie intensiviert die Investitionsbeihilfen für Dekarbonisierung, Energieeffizienz, die Erzeugung erneuerbarer Energien und die Kreislaufwirtschaft. Darüber hinaus unterstützt sie die Anschaffung und Umrüstung emissionsfreier Straßenfahrzeuge, die Modernisierung von Wärme- und Kältenetzen sowie den Ausbau strategischer Energieinfrastrukturen.
Eine der wichtigsten Neuerungen ist die Möglichkeit der Kofinanzierung von Energieinfrastrukturen. Dies trägt zur Versorgungssicherheit des Landes bei, insbesondere durch den Aufbau eines vernetzten Wasserstofftransportnetzes. Gleichzeitig sind Investitionen in fossile Energien nun ausgeschlossen oder streng reguliert, was die entschiedene Ausrichtung auf Klimaneutralität widerspiegelt.
KMU profitieren von einem erleichterten Zugang zu den Fördermitteln dank klarerer Regeln und vereinfachter Verfahren für Beihilfen unter 100.000 Euro. Das Ziel ist klar: Die Energiewende soll beschleunigt werden, während gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der luxemburgischen Unternehmen erhalten bleibt.
Um die betroffenen Unternehmen zu unterstützen, organisieren das Wirtschaftsministerium und Luxinnovation zwei kostenlose Informationswebinare für in Luxemburg ansässige Unternehmen, die planen Projekte im Zusammenhang mit dem Umwelt- oder Klimaschutz durchzuführen.
Informationen zum Gesetz vom 8. Dezember 2025 über die Verlängerung der Beihilferegelung für den Umwelt- und Klimaschutz.
• Sitzung auf Englisch: 12. Februar 2026, 10h00–12h00 Uhr
• Sitzung auf Französisch: 19. Februar 2026, 10h00–12h00 Uhr
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