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Wahl des Präsidenten der Handwerkskammer des Saarlandes Helmut Zimmer zum neuen IRH-Präsidenten

Wahl des Präsidenten der Handwerkskammer des Saarlandes Helmut Zimmer zum neuen IRH-Präsidenten

Der Interregionale Rat der Handwerkskammern der Großregion (IRH), ein Zusammenschluss der Handwerkskammern und Interessenvertretungen des Handwerks aus dem Saarland, Rheinland-Pfalz, Luxemburg, Wallonien und der Region Grand Est/Lorraine, hat seine Generalversammlung am 23. September 2026 in der Chambre des Métiers Luxembourg abgehalten.


Nach dem Ende seiner Amtszeit als IRH-Präsident (2022-2026) übergab Philippe Fischer die Präsidentschaft an Helmut Zimmer, Präsident der Handwerkskammer des Saarlandes, und wurde für sein Engagement zur Stärkung der Zusammenarbeit des Handwerks in der Großregion zum Ehrenpräsidenten ernannt.

In einem von den Folgen der Pandemie, wirtschaftlichen Krisen und dem Krieg in der Ukraine geprägten Umfeld hat Philippe Fischer die Beziehungen zwischen den Handwerkskammern und den Institutionen der Großregion nachhaltig gefestigt.

Für seine Amtszeit 2026-2030 setzt Helmut Zimmer die Schwerpunkte auf die Stärkung der beruflichen Bildung und die Fachkräftesicherung, insbesondere durch den Ausbau grenzüberschreitender Netzwerke und die Förderung von Praktika für Auszubildende in den Nachbarregionen.

Darüber hinaus will er die Bedeutung des Handwerks für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Resilienz der Großregion stärker hervorheben und dessen Rolle für Infrastruktur, Beschäftigung und regionale Wertschöpfung betonen.

Schließlich wird sich der IRH verstärkt mit den Themen Innovation, Kreislaufwirtschaft, Künstliche Intelligenz, Cybersicherheit sowie der Vertiefung des europäischen Binnenmarktes befassen, um die grenzüberschreitenden Aktivitäten von KMU und Handwerksbetrieben zu erleichtern.

KI als Innovationsbooster im Handwerk: Empfehlungen an den Gipfel der Großregion

Die Vollversammlung des IRH hat folgende Empfehlungen an den Gipfel der Großregion im Bereich „Handwerk trifft KI“ beschlossen:

·     Verstärkte Information und Sensibilisierung zum Thema KI

·     Aufbau einer direkten und praxisorientierten Begleitung zur Umsetzung von KI-Strategien

·     Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen stärker auf KI-Technologien und entsprechende Kompetenzen ausrichten

·     Einrichtung einer strukturierten Technologiebeobachtung und von Experimentierräumen speziell für handwerkliche KMU

·     Vernetzung regionaler KI-Plattformen, -Akteuren und -Angebote fördern und gleichzeitig allen Unternehmen, insbesondere Kleinstunternehmen und KMU, den Zugang zu einem interregionalen KI-Ökosystem ermöglichen

·     Aufbau einer für KMU zugänglichen Infrastruktur (zum Beispiel KI-Plattformen und Rechenzentren)

·     Schaffung eines klaren und verständlichen Rechtsrahmens

·     Entwicklung einer Strategie, um die Auswirkungen von KI auf den Arbeitsmarkt frühzeitig zu erkennen und zu begleiten.

In der IRH-Pressemitteilung sind die einzelnen Empfehlungen detailliert.

KI als Innovationsbooster im Handwerk: Diskussionsrunde mit den Entscheidungsträgern der Großregion

Während des öffentlichen Teils seiner Vollversammlung hatte der IRH zu einer Konferenz eingeladen.

Andreas Wolny, Innovation & KI-Experte sowie Projetleiter EDIH Saarland bei East Side Fab e.V., sprach die Keynote zum Thema „Handwerk trifft KI“.

Es folgte eine Diskussion mit den Vertretern der Handwerkskammern, der Institutionen (u.a. Sekretariat des Gipfels der Großregion, IPR, WSAGR, Aussenministerium aus Luxemburg) sowie Medienvertretern aus der Großregion zu wichtigen Schlüsselfragen.

Die Schwerpunkte im Austausch waren: Potentiale beziehungsweise Risiken von KI für das Handwerk, Erfahrungswerte und Best-Practices in KMU, Lösungen und Produktivitätsgewinne durch bestehende Anwendungen, Kooperationspotentiale im Bereich KI in der Großregion (unter anderem zwischen KMU und Experimentierplattformen), Auswirkungen von KI auf Beschäftigung und lebenslanges Lernen (unter anderem mit Blick auf Re- und Upskilling), Auswirkungen von KI auf Maßnahmen zur IT-Sicherheit für KMU sowie die Umsetzung des „AI Act“ der EU in den einzelnen Ländern beziehungsweise Regionen.

Kontakt

Generalsekretariat des CICM

2 Circuit de la Foire Internationale L-1347 Luxemburg

+352 42 67 67-201 Cette adresse e-mail est protégée contre les robots spammeurs. Vous devez activer le JavaScript pour la visualiser.