Die Landingpage: ein beliebtes Marketingtool

Mon entreprise Publié le 23.07.2019
Die Landingpage: ein beliebtes Marketingtool

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Immer öfters hört man davon, dass Unternehmen eine Landingpage erstellen. Aber was genau versteht man darunter und auf was sollte man bei der Erstellung einer Landingpage achten?

Was versteht man unter einer Landingpage?

Eine Landingpage, auch noch Marketingseite genannt, ist eine speziell eingerichtete Internetseite auf die ein potenzieller Kunde nach einem Klick auf eine Werbeanzeige, einen Link in einer Email oder einen Eintrag in einer Suchmaschine geleitet wird. Es handelt sich um eine unabhängige Internetseite, die keine Beziehung zur eigentlichen Internetseite hat und somit auch eine eigene oder gar keine Navigation besitzt. Das heißt, der Besucher landet auf der Seite, weil er etwas angeklickt hat, was ihn dahin weitergeleitet hat. Da die Landingpage eine Seite mit einem klaren Ziel ist bei der ein bestimmtes Angebot im Mittelpunkt steht und die dazu dient den Besucher zu einer gezielten Aktion zu bewegen, ist sie auf eine bestimmte Zielgruppe optimiert. Besucher werden aufgefordert eine Aktion durchzuführen und auf die Anzeige zu reagieren. Deswegen stehen meistens Anfrageformulare, Links zu Onlineshop oder sonstige Call-to-Action Elemente zur Verfügung. 

Wofür kann eine Landingpage eingesetzt werden?

Landingpages werden beim Onlinemarketing verwendet und können beispielweise genutzt werden, um das Interesse potenzieller Kunden zu wecken, ein Erstgespräch zu vereinbaren oder ein Produkt oder eine Dienstleistung anzubieten.

Warum sollte ich als Unternehmen eine Landingpage haben?

Um Ihr Angebot vorzustellen

Eine Landingpage kann benutzt werden, um potenziellen Kunden Ihr Angebot vorzustellen. Klickt ein Kunde beispielsweise auf Ihre AdWords Anzeige oder sonstige Werbeanzeigen in sozialen Medien oder anderen Kanälen, landet er nicht auf Ihrer Startseite, sondern auf einer Landingpage, die Sie extra für ihn eingerichtet haben und die perfekt zur Anzeige passt. Hier liegt der Fokus bei dem in der Anzeige angezeigten Produkt oder bietet eine konkrete Lösung auf das in der Anzeige angesprochene Problem. 

Um den Erstkontakt herzustellen

Landingpages können auch genutzt werden, um Kontaktdaten, wie zum Beispiel die Emailadresse und den Namen eines Interessenten, zu sammeln und sich somit beispielsweise für eine Newsletter anzumelden.

Wie kann ich eine Landingpage erstellen?

Für die Erstellung einer Landingpage muss man heutzutage nicht mehr unbedingt eine Marketingagentur beauftragen, sondern Sie können sie auch einfach und kostengünstig selbst erstellen. Anbieter wie beispielsweise Wix, MailChimp oder Jimbo ermöglichen es Unternehmen, Landingpages per Baukastensystem zu erstellen. Wenn Sie es sich nicht zutrauen, Ihre Landingpage selbst zu erstellen, können Sie natürlich immer noch auch einen Dienstleister zurückgreifen.

Auf was sollte ich bei der Erstellung einer Landingpage achten?

  1. Ablenkung vermeiden

Eine Landingpage hat nur ein Ziel: den Besucher in einen Kunden umzuwandeln. Deswegen ist es wichtig, dem Besucher nur den in der Anzeige versprochenen Inhalt anzuzeigen, ihm zuverlässige Informationen und interessante Angebote zu dem gewünschten Produkt vorzulegen, ihm einen Mehrwert zu bieten und ihn nicht von der eigentlichen Handlung abzulenken. Kunden möchten auf der Landingpage den beworbenen Inhalt sofort ohne suchen und scrollen finden. Deshalb sollte eine Landingpage möglichst keine Navigationsmöglichkeiten oder externen Links beinhalten.  Somit gilt: weniger ist mehr.

  1. Aussagekräftige Überschrift

Besucher entscheiden innerhalb weniger Sekunden ob sie eine Internetseite oder ein Angebot interessiert und ob sie sich mit dem Inhalt befassen möchten. Deswegen sollte eine Landingpage eine aussagekräftige Überschrift haben, die die Aufmerksamkeit des Besuchers auf sich zieht und den Besucher in seinem Vorhaben bestätigt. Sie sollte kurz und präzise mitteilen, was dem Besucher auf der Seite erwartet.

  1. Call-To-Action hervorheben

Ihr Call-To-Action ist der wichtigste Bestandteil einer Landingpage. Er stellt eine klare Handlungsaufforderung und fordert den Besucher dazu auf, sein Interesse an einem Produkt oder einer Dienstleistung zu bestätigen indem er weiter Informationen anfragt oder einen Kauf betätigt. Er entscheidet also darüber ob Sie einen neuen Kunden gewinnen können. Call-To-Actions können in verschiedenen Formen auftreten. Er kann beispielsweise nur aus einem Button (Knopf) bestehen auf den der Kunde klicken soll, um weitere Informationen zum Produkt zu erhalten oder der ihm die Möglichkeit gibt Dateien herunter zu laden. Er kann aber auch aus einem Kontaktformular bestehen. In diesem Fall ist es wichtig, dass Sie nur nach so vielen Informationen wie nötig (Name, Emailadresse oder gegebenenfalls Telefonnummer) fragen, um Kunden nicht abzuschrecken.  In beiden Fällen ist es wichtig, dass sich der Call-To-Action von der übrigen Seitenumgebung abhebt, gut sichtbar ist und dem Besucher das Gefühl gibt, sich freiwillig für eine Aktion zu entscheiden.

  1. Besucher inspirieren

Damit der Besucher die gewünschte Aktion ausführt sollte ihre Landingpage ihm einen Mehrwert bieten. Beschränken Sie sich auf die wesentlichen Punkte des Produktes/ der Dienstleistung und vermeiden Sie zu viel Text. Erklären Sie dem Besucher genau was Sie anbieten, warum er Ihr Angebot braucht und wie er diese erlangen kann. Lockern Sie Ihren Text mit Bildern auf. Diese können nicht nur das Interesse des Besuchers wecken, sondern auch, wenn gut gewählt, gewünschte Emotionen auslösen.

  1. Kurze Ladezeit

Wenn Ihre Landingpage zu lange braucht, um zu öffnen, verlieren Sie potenzielle Kunden. Zudem haben nicht alle Besucher Zugriff auf eine schnelle Internetverbindung und das Laden überfüllter Seiten führt öfters zu Ladefehlern und steigert somit die Abbruchrate. Deswegen sollten Sie Inhalte vermeiden, die die Ladezeit Ihrer Seite verlangsamen, zum Beispiel Aminationen, Videos oder Fotos mit einer zu hohen Auflösung.

Auf dieser Internetseiten können Sie die Ladezeit Ihrer Internetseite testen: Test My Site

  1. Datenschutz berücksichtigen

Wenn Sie auf Ihrer Landingpage Kundendaten sammeln und potenzielle Kunden kontaktieren möchten, brauchen Sie gemäß der Datenschutzgrundverordnung die Zustimmung der Kunden. Deswegen ist es ratsam, die Kunden vor Abschicken der Daten auf Ihre Datenschutzbestimmungen aufmerksam zu machen und ihr Einverständnis abzufragen.

Für weitere Informationen:

  1. Testen

Bevor Sie mit Ihrer Landingpage online gehen, sollten Sie sie auf verschiedenen Endgeräten und mit verschiedenen Bildschirmauflösungen testen, um sicherzustellen, dass die Seite wie gewünscht angezeigt wird.

  1. Je mehr, desto besser

Je mehr Landingpages Sie erstellen, desto besser. Da Landingpages produkt- oder dienstleistungsbezogen sind, lohnt es sich mehrere Landingpages zu erstellen. Sie können auch probieren Ihre Landingpages unterschiedlich aufzubauen und herausfinden, welche Variante Ihre Kunden am meisten anspricht.

  1. Den Erfolg messen

Wie bei allen Internetaktionen ist es auch in diesem Fall wichtig zu kontrollieren ob Sie mit Ihrer Landingpage das gewünschte Ziel erreichen. Der beste Indikator, um den Erfolg einer Landingpage zu messen ist die Konversionsrate. Das heißt, wieviel Besucher Ihrer Landingpage, schlussendlich auf irgendeine Art und Weise Kontakt mit Ihnen aufgenommen haben. Hierfür eignen sich Tools wie zum Beispiel Google Analytics.

Haben Sie noch Fragen? Möchten Sie weitere Informationen erhalten? Dann zögern Sie nicht die Abteilung eHandwierk der Chambre des Métiers zu kontaktieren:

Weitere Informationen

Für weitere Informationen können Sie gerne unsere Internetseite besuchen.

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